Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG hat mit ihren Fertighausmarken einen neuen Meilenstein auf dem Weg erreicht, nachweislich nachhaltiges Bauen bei Ein- und Zweifamilienhäusern voranzutreiben und allen Kunden bezahlbar zu ermöglichen. Beim Deutschen Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf hat jetzt die 1000. DFH-Baufamilie für ihr Eigenheim ein Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten. DGNB-Präsident Prof. Alexander Rudolphi überreichte der OKAL-Baufamilie Hübner aus Kierspe das Zertifikat am gemeinsamen Informationsstand von DGNB und DFH.

„Wir wohnen jetzt fünf Monate in unserem Haus von OKAL und sind sehr zufrieden“, erzählt Katrin Hübner. „Vom ersten Tag an haben wir uns sehr wohl gefühlt. Das Raumklima ist spürbar gesund – die Verwendung ökologischer Baustoffe macht sich hier bemerkbar. Wir können viel freier als zuvor durchatmen. Auch dank der praktischen Be- und Entlüftungsanlage haben wir immer frische Luft.“

Von Anfang an war für Familie Hübner klar, dass sie in ihrem Eigenheim erneuerbare Energien nutzen möchte. „Daher haben wir uns nicht nur für eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, sondern auch für ein Hauskraftwerk von E3/DC entschieden. So versorgen wir uns rund um die Uhr mit selbst erzeugtem Strom“, erklärt Hübner. Dass die Energiewende in den eigenen vier Wänden gelungen ist, zeigt die erste Abrechnung des Energieversorgers: „Wir haben einen um die Hälfte niedrigeren Verbrauch als ursprünglich vom Versorger kalkuliert und daher bereits eine hohe Rückzahlung erhalten.“

Ist der Batteriespeicher voll, fließt der überflüssige Strom in das öffentliche Netz. „Wir bauen vor allem im Sommer quasi ein Guthabenkonto bei unserem Versorger auf, das uns im weniger sonnigen Winter einen günstigen oder sogar unterm Strich kostenlosen Strombezug ermöglicht“, so Hübner. „Wir tun etwas für die Umwelt, aber gleichzeitig zahlt sich unser nachhaltiges Haus auch jeden Tag im Portemonnaie aus – und das ist toll!“

Pionier im nachweislich nachhaltigen Eigenheimbau

Vor vier Jahren war die DFH-Gruppe der erste Baukonzern überhaupt, der im Ein- und Zweifamilienhaussektor mit einem Musterhaus die umfassenden Nachhaltigkeitskriterien der DGNB für eine Zertifizierung erfüllen konnte. Inzwischen ist die Zertifizierung beim Fertighaus-Marktführer schon fast Standard, sogar die Kunden von Ausbauhäusern profitieren davon, wenn sie für den Innenausbau die von der DFH empfohlenen, ökologisch unbedenklichen Materialien oder die entsprechend von den DFH-Marken zusammengestellten Ausbaupakete verwenden. „Unser Anspruch war immer: Nur wenn sich alle Baufamilien ein von unabhängigen Dritten überprüftes und ausgezeichnetes Eigenheim leisten können, gelingt die Wende zu mehr Nachhaltigkeit im Hausbau“, erklärt Dr. Sven Lundie, Leiter des Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagements bei der DFH.

Vorteile durch nachhaltige Bauweise

Die DGNB ist aus Sicht der DFH-Gruppe derzeit die wichtigste Instanz für die neutrale Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden. „Sie legt sehr strenge Maßstäbe an und achtet neben einer optimierten Energieeffizienz und einer ausgezeichneten ökologischen Qualität auf viele weitere wichtige Faktoren, die den Mehrwert eines Gebäudes für Nutzer erhöhen“, führt Lundie aus. „Dazu gehören beispielsweise eine hohe Wohngesundheit, ein maximaler Wohnkomfort, eine gute technische Qualität sowie langfristig niedrige Instandhaltungs- und Nebenkosten.“

Erhebliche CO2-Einsparpotenziale

Mittelfristig führe am nachhaltigen Bauen kein Weg vorbei: „Die EU-Energiesparauflagen sehen vor, dass alle Neubauten in der EU ab 2020 als ,Nahe-Null-Energiehäuser’ zu realisieren sind.“ Mit ihren äußerst energieeffizienten, durch die KfW förderungsfähigen Häusern habe sich die DFH frühzeitig auf diese neue Richtlinie eingestellt. „Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass im Neubau auch die sogenannte ,graue Energie’ erheblich sinken muss – denn auch sehr energieeffiziente Gebäude haben einen Makel, wenn ihr Bau Unmengen an CO2 erzeugt“, erklärt Lundie. Das Einsparpotenzial der CO2-Emissionen bei Baustoffen und Fertigung sei erheblich – wie die DFH vor allem mit dem Hauptwerkstoff Holz, der als relevanter Kohlenstoffspeicher fungiere, und einer äußerst emissionsarmen Produktion zeige.

Von der Planung und dem Bau über die Nutzung bis hin zum Rückbau könne die DFH aufgrund ihrer Bauweise den gesamten CO-Fußabdruck eines Eigenheims bereits heute sehr gering halten. „Noch immer ist der Gebäudesektor für etwa ein Drittel der CO2-Emissionen sowie 40 Prozent des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Umfassend nachhaltig konzipierte und realisierte Häuser zeigen einen guten Weg zur Lösung dieses Problems auf“, so Lundie.