Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG hat im Geschäftsjahr 2016 erneut einen Umsatzrekord aufgestellt. Mit ihren vier Vertriebslinien massa haus, allkauf, OKAL und Ein SteinHaus erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 447 Millionen Euro – das entspricht einer Steigerung um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der realisierten Eigenheime nahm im vergangenen Geschäftsjahr um 783 Häuser oder 37 Prozent auf insgesamt 2.877 Häuser zu, die Gesamtzahl der im Konzern zum Jahresende beschäftigten Mitarbeiter erhöhte sich um mehr als 400 Beschäftigte auf 1.365 Mitarbeiter.

Immer mehr Baufamilien in Deutschland entscheiden sich für ein Fertighaus. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise von Januar bis Dezember 2016 um 6,4 Prozent auf 19.051 Häuser. Demgegenüber steht ein vergleichsweise geringerer Zuwachs von 1,5 Prozent auf 106.979 Einheiten bei den Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser insgesamt. Mit anderen Worten: Der Anteil des Fertigbaus am Markt für Eigenheime konnte erneut zulegen, im Gesamtjahr 2016 stieg er auf 17,8 Prozent. Damit war jedes sechste in Deutschland gebaute Familienheim im vergangenen Jahr ein Fertighaus.

Im ersten Halbjahr 2017 steigerte der Fertigbau seinen Marktanteil bundesweit weiter auf 19,3 Prozent. Von Januar bis Juni 2017 wurden mit 9.833 Häusern 4,1 Prozent mehr Fertighäuser genehmigt als im Vorjahreszeitraum.

DFH wächst schneller als die Fertighausbranche

Wie der Umsatzzuwachs und das Plus bei der Zahl der gebauten Häuser im Geschäftsjahr 2016 zeigen, hat sich die DFH-Gruppe erneut erheblich besser entwickelt als der Gesamtmarkt für Fertighäuser. Der Marktanteil im bislang erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte legte weiter zu. Bezogen auf die verkauften und gebauten Einheiten ist die DFH-Gruppe bereits seit 2004 unangefochten der größte Fertighaushersteller in Deutschland – und sieht weiterhin Wachstumspotenzial. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit rund 3.100 gefertigten Häusern an beiden Produktionsstandorten in Simmern und im tschechischen Nezvestice. Der Umsatz soll die Marke von 500 Millionen Euro übersteigen.

Um die gestiegene Nachfrage nach nachhaltigen, energieeffizienten Fertighäusern bedienen zu können, hat die DFH-Gruppe auch 2016 erheblich in die Ausweitung ihrer Produktionskapazitäten und die Verbesserung der Infrastruktur am Standort Simmern investiert. Im laufenden Geschäftsjahr sind hier zusätzliche Mittel in zweistelliger Millionenhöhe für weitere Maßnahmen vorgesehen. Erhebliche Aufwendungen flossen im zurückliegenden Jahr zudem weiterhin in die Ergänzung und Erneuerung des Musterhausnetzes. Etwa 40 Standorte sind berücksichtigt, hierzu hat die Unternehmensgruppe insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro vorgesehen. Mehr als die Hälfte der neuen Musterhäuser war Ende 2016 bereits errichtet.

Aufgrund der erheblichen Investitionen und des gestiegenen Personalaufwands, aber auch infolge niedrigerer durchschnittlicher Hauspreise ging das Betriebsergebnis im Berichtsjahr auf 13,5 Millionen Euro (2015: 18,9 Millionen Euro) zurück.