Das Herzensprojekt „DFH kinderstube“ zur Rettung der Babystation in der Hunsrück Klinik ist erfolgreich gestartet. Derzeit läuft die Sanierung der Kreißsäle. Eine neue Internetseite informiert über die Fortschritte und die vielfältigen Aktionen, mit denen die Mitarbeiter der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG aktiv den Erhalt und die Modernisierung der Geburtenstation unterstützen können. Bereits beim „DFH Familientag“ im April kamen bei zwei Aktionen Spendengelder in Höhe von mehr als 6.300 Euro zusammen, die DFH-Mitarbeiter jetzt der Geschäftsführung und dem Förderverein der Hunsrück Klinik überreichten.

Das Geld, das die Auszubildenden der DFH mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen, die anderen Mitarbeiter des Fertighausunternehmens mit ihrer sportlichen Teilnahme am Wettrudern des DFH-Gesundheitsteams gesammelt haben, kommt nun der familienfreundlichen Modernisierung der Kreißsäle zugute. „Wir freuen uns und rechnen es hoch an, dass die Mitarbeiter der DFH sich so engagiert für den Erhalt der Babystation einsetzen“, betont Dr. Thorsten Junkermann, Geschäftsführer des Bereichs Krankenhäuser und Hospize der Stiftung kreuznacher diakonie.

Zusammen mit der Stiftung kreuznacher diakonie, Träger der Hunsrück Klinik, und dem Förderverein des Krankenhauses hatte die DFH das Herzensprojekt „DFH kinderstube“ Ende 2015 ins Leben gerufen, um die Geburtshilfe in der Hunsrück Klinik dauerhaft zu erhalten. „Wir helfen dabei, die Einrichtung der Babystation modernen Standards anzupassen, damit sie auch künftig eine hohe Auslastung erreicht“, erklärt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH.

Im vergangenen Jahr kamen in der Hunsrück Klinik immerhin 415 Kinder zur Welt. Dennoch war die in die Jahre gekommene Geburtenstation zuletzt nicht rentabel genug, um der Hunsrück Klinik umfassende Investitionen in eine Neugestaltung zu ermöglichen. Die ist jedoch erforderlich, um werdenden Eltern ein ansprechendes Wohlfühlambiente zu ermöglichen und künftig wieder eine höhere Auslastung zu erreichen, sind sich alle Initiatoren des Herzensprojekts einig.

Attraktive Infrastruktur vor Ort erhalten

„Die Babystation ist uns natürlich auch ein Anliegen, weil unsere Mitarbeiter mit ihren Familien in der Region leben. Eine gute Infrastruktur an unserem Produktionsstandort ist für unser Unternehmen überaus wichtig“, erklärt DFH-Chef Sapper. Ohne die Geburtshilfe in Simmern müssten werdende Eltern aus der Region bis zu 60 Kilometer weit in die nächste Entbindungsklinik fahren. „Das darf nicht passieren, daher haben wir mit großem Rückhalt bei unseren Mitarbeitern das Herzensprojekt zum Erhalt gestartet.“

Neue Website zum Herzensprojekt

Unter www.dfh-kinderstube.de informiert eine neue Internetseite über die laufenden Fortschritte bei der Modernisierung, die Initiatoren und die vielen Möglichkeiten, wie DFH-Mitarbeiter das Herzensprojekt als „Baby-Held“ unterstützen können. Dabei belohnt die DFH mit „Herzen“, die das Unternehmen in Spendengelder umwandelt, beispielsweise die aktive Teilnahme an Sport- und Gesundheitsangeboten.

„Als Vater einer Tochter weiß ich, wie wichtig es besonders für die werdende Mutter ist, eine Klinik in der Umgebung zu wissen, in der man sich gut aufgehoben und umsorgt fühlen kann“, erzählt Jakob Schaubruch vom DFH-Gesundheitsteam. „Daher engagiere ich mich sehr gerne für die Babystation! Mit dem Wettrudern beim DFH Familientag sowie vielen weiteren Aktionen werden wir hoffentlich weiterhin unsere tatkräftige Unterstützung leisten können.“

Programmiert hat die Internetpräsenz die Kastellauner Werbeagentur etcetera – ebenfalls als Beitrag zum Projekt. „Als wir davon hörten, waren wir sofort begeistert. Unsere Region ist doch gerade für junge Familien so lebenswert!“, erklärt Geschäftsführer Achim Steffen.