Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG stockt im laufenden sowie im nächsten Geschäftsjahr massiv die Produktionskapazitäten auf. Bereits gegen Ende dieses Jahres geht am Hauptsitz eine neue Zimmerei samt modernster Technik in Betrieb. Statt bislang 1.500 können in Simmern dann künftig rund 2.200 Fertighäuser die Fertigung verlassen – effizienter und schneller als je zuvor. Auch im tschechischen Werk erweitert die DFH die Kapazitäten und investiert zudem massiv in den Ausbau des bundesweiten Musterhausnetzes.

Mehr Platz, eine effizientere Verarbeitung und eine optimierte Logistik – bei Deutschlands größtem Fertighausunternehmen hat sich in den vergangenen Wochen eine Menge getan. Rund 130 Meter lang ist die neue Zimmerei in Simmern, ausgestattet mit den neuesten Produktionsmaschinen. Einen erheblichen Effizienzfortschritt bringt etwa das vollautomatisierte Einlagerungs- und Bestückungsportal: Ohne Menschenkraft finden die jeweils passenden Holzbalken ihren Weg zu den vier hochmodernen, computergesteuerten Abbundanlagen.

„Wir fahren die neuen Produktionskapazitäten derzeit schrittweise hoch“, erklärt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH. „Gegen Ende des Jahres ist die neue Zimmerei voraussichtlich voll ausgelastet. Dann können wir mit Beginn des neuen Jahres 50 statt bislang 40 Häuser pro Woche fertigen und die Wochenproduktion sukzessive bis Ende 2016 auf 60 Häuser ausweiten.“ Um auch die Logistik dem neuen Fertigungstempo anzupassen, hat das Werksgelände in Simmern einen vergrößerten Verladeplatz sowie eine zweite Ausfahrt erhalten – so kommen sich die an- und abfahrenden sowie zu beladenen Lkw nicht mehr in die Quere, die gesamte Logistik am Standort ist entzerrt.

Rund neun Millionen Euro hat die DFH in die neue Zimmerei investiert – etwa zwei Drittel des für Simmern vorgesehenen Investitionspakets. Weitere Maßnahmen sind kurzfristig vorgesehen. So soll bereits in den nächsten Monaten in der „alten“ Produktionshalle eine neue Wandfertigungsstraße in Betrieb gehen. „Auch hiermit erhöhen wir unseren Output erheblich“, erklärt Sapper. „Unterm Strich sichern wir mit den Investitionen nicht nur die vorhandenen Arbeitsplätze, sondern eröffnen auch neuen Mitarbeitern langfristige Perspektiven.“

Am tschechischen Produktionsstandort Nezvěstice, wo einige Hundert DFH-Häuser entstehen, steht ebenfalls ein Ausbau der Kapazitäten an. Dort ist bereits das Betriebsgelände in einem ersten Schritt um rund 14.000 Quadratmeter gewachsen. Weitere Investitionen sind 2016 vorgesehen.

Musterhausnetz wächst

Besonders hohe Priorität hat für die DFH zudem die Erweiterung des Musterhausnetzes. Rund 40 neue Standorte sollen bis Ende 2016 hinzukommen, dafür plant die DFH ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 20 Millionen Euro ein. Neun neue Vorzeigehäuser sind bereits zur Besichtigung bereit. „Mit den neuen Musterhäusern möchten wir zeigen, welche innovativen Hauskonzepte heute möglich sind und unsere Verkaufsberater in ihrer Arbeit weiter unterstützen“, erklärt Sapper. „Kaum etwas überzeugt Baufamilien schließlich mehr als die Möglichkeit, ihr Traumhaus live erleben und erkunden zu können.“