Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG beendet das Forschungsprojekt „Low Carbon Lifecycle“, kurz „LoCaL“ mit der FH Aachen. Ursprünglich war das 2015 gestartete Projekt auf insgesamt sechs Jahre angelegt.

Die DFH wächst mit ihren vier Vertriebslinien derzeit äußert dynamisch. Nach der massiven Erweiterung der Produktionskapazitäten 2016 will der Fertighauskonzern im laufenden Geschäftsjahr mehr als 3.000 Häuser realisieren. Alle Kräfte und Kompetenzen innerhalb der DFH-Gruppe sind darauf gebündelt, Baufamilien ein nachhaltig geplantes Eigenheim in bestmöglicher Qualität zu ermöglichen. Für die Begleitung eines aufwändigen, externen Forschungsprojekts kann die DFH derzeit keine ausreichenden Ressourcen zur Verfügung stellen.

„LoCaL“ war thematisch sehr breit angelegt, ein unmittelbarer Nutzen für Kunden der DFH-Marken nicht gegeben. Zudem zeigte sich, dass eine weitestgehend von den Fertigungsabläufen losgelöst stattfindende Forschungsarbeit für die DFH wenig zielführend ist. Dennoch möchte das Unternehmen auch zukünftig nicht auf Impulse von außen verzichten, die Entwicklung von Innovationen aber näher an seiner Kernkompetenz, dem Fertigbau in Holzrahmenbauweise, und den etablierten Produktionsabläufen orientieren.

Engere Verzahnung von Forschung und Produktion

Durch gut aufeinander abgestimmte Abläufe und optimierte Prozesse erreicht die Fertigung bei der DFH Effizienzgrade, die mit herkömmlich geplanten Eigenheimen nicht erreichbar sind. Die Planung und Erprobung neuartiger Lösungen soll sich künftig wieder stärker an diesen effizienten Arbeitsvorgängen ausrichten, um Vorteile für Baufamilien gezielt nutzen zu können.

Die DFH dankt dem interdisziplinären „LoCaL“-Team der FH Aachen für die Forschungskooperation. Das Projekt hat wertvolle Anregungen geliefert und erneut die vielfältigen Potenziale des Fertigbaus aufgezeigt.