Forschung & Innovation : Branchenführer bleiben,
Entwicklungen vorantreibenWir möchten immer einen Schritt voraus sein.
Deshalb leisten wir jeden Tag Zukunftsarbeit.

Kooperationen mit der Wissenschaft Gemeinsam neue Lösungen suchen

Um Innovationen für mehr Nachhaltigkeit im Bausektor anzutreiben, arbeiten wir bei verschiedenen Projekten eng mit der TU Darmstadt (Fachbereich Entwerfen und Energieeffizientes Bauen), der FH Aachen sowie Experten verschiedener berufsständischer Vereinigungen und wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen. Bei diesen Kooperationen geht es uns darum, frische Impulse für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Hausbau zu gewinnen und vielversprechende Forschungsvorhaben zu unterstützen.

Unsere Architekten und Nachhaltigkeitsbeauftragten arbeiten zudem aktiv in der Arbeitsgruppe „Kleine Wohngebäude“ der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) mit, um das nachhaltige Bauen in Fertigbauweise zu fördern und Qualitätsrichtlinien für mehr Nachhaltigkeit zu definieren.

Forschungsprojekte LoCaL-Studie: Modernisieren oder neu bauen?

Mehr als die Hälfte der Häuser in Deutschland ist 30 bis 65 Jahre alt. Nach aktuellen energetischen Maßstäben sind diese Gebäude sanierungsbedürftig. Die Frage ist nur, welcher Weg mit Blick auf Ökobilanz und Wirtschaftlichkeit für die Lebensdauer der Gebäude der beste ist: Mit geringem Aufwand sanieren, komplett nach neustem Stand der Technik modernisieren – oder gleich abreißen und neue, von vornherein umfassend nachhaltig geplante Häuser bauen?

Unser gemeinsam mit der FH Aachen gestartetes Forschungsprojekt „LoCaL“ (Low Carbon Lifecycle) soll die Antwort auf diese Frage liefern. Insgesamt umfasst das interdisziplinäre Projektteam etwa 30 Architekten, Bauingenieure, Elektro-, Informations- sowie Energietechniker. Das Ergebnis des insgesamt sechs Jahre laufenden Forschungsprojekts wird von hoher Bedeutung für die Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor sein. Bislang mangelt es Immobilienbesitzern, Bauherren sowie der Bauwirtschaft an klaren Maßstäben dafür, wann sich Sanierungen im Sinne der Nachhaltigkeit ökologisch und wirtschaftlich rechnen – und wann nicht.

Flyer zum „LoCaL“-Projekt

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende

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Besonders in den Universitätsstädten sind Wohnungen für Studenten knapp. Zusammen mit der TU Darmstadt haben wir mit „CUBITY“ einen nachhaltigen Wohnpavillon in Holzfertigbauweise entwickelt, der Wohnraum und Gemeinschaftsflächen für zwölf Studierende auf einer Grundfläche von gerade einmal 16 mal 16 Metern bietet. Das Gebäude- und Wohnkonzept entstand als Studienprojekt außer Konkurrenz im Rahmen des europäischen Architekturwettbewerbs „Solar Decathlon 2014“.

Die optimale Raumausnutzung ist möglich, weil „CUBITY“ nach dem Haus-im Haus-Prinzip aufgebaut ist. Herzstück des Gebäudes ist ein zentraler Gemeinschaftsbereich, um den zwölf würfelförmige Wohnräume herumgruppiert sind. Damit passt sich das Gebäude dem studentischen Lebensstil an: Jeder Bewohner hat seine individuelle Privatsphäre und gleichzeitig ist reichlich Platz zum gemeinschaftlichen Kochen, Essen, Lernen oder Feiern.

Pressemitteilung zum Projekt „CUBITY“

Nachhaltig bauen im urbanen Raum

Der städtische Hausbau der Zukunft steht vor der Herausforderung, Freiräume zu schaffen, die alle Ansprüche an modernes Wohnen erfüllen, dabei allerdings nur wenig Baugrund benötigen. Mit dem Projekt „Green Concept“ sind wir der Frage nachgegangen, welche nachhaltigen Lösungen der Holzfertigbau hier bieten kann. In Kooperation mit dem Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen der TU Darmstadt entstand der Entwurf eines ressourcenschonenden Wohnhauses, das die Privatsphäre der Bewohner selbst in dicht besiedelter Umgebung wahrt und dennoch lichtdurchflutete Grundrisse ermöglicht.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt „Green Concept“ fließen in unsere Entwicklung von Hauskonzepten für das städtische Wohnen ein. Diese setzen wir 2016 erstmals in zwei Gebäudeentwürfen im Musterhauspark Fellbach um.

Pressemitteilung zum Projekt „Green Concept“

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Intelligente Hausautomation Mehr Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort

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Wer heute baut, möchte möglichst energieeffizient, komfortabel und nachhaltig wohnen. Ein ausgereiftes Hausautomationssystem hilft dabei, diese Ansprüche zu verwirklichen. Es trägt entscheidend dazu bei, Wasser, Wärme und Strom so optimal wie möglich zu nutzen und damit die Unterhaltskosten langfristig niedrig zu halten und Ressourcen zu schonen.

In Deutschland bieten unsere vier Vertriebslinien exklusiv das „myGEKKO“-System an. Bei OKAL ist die Hausautomation seit Anfang 2013 standardmäßig eingebaut. Die über ein Touchscreen oder ein Smartphone steuerbare Anlage hat den gesamten Energieverbrauch des Hauses stets im Blick und zeigt über Tages- und Monatslisten detailliert den Verbrauch einzelner Stromkreise an. Darüber hinaus ermöglicht die Anlage die automatische Ansteuerung aller elektrischen Geräte, inklusive Beleuchtung, Belüftungsanlage, Rollläden und Heizsystem.

Im Automatikmodus passt myGEKKO beispielsweise die Heiztemperatur der Wetterlage an oder bewässert auf Wunsch den Garten. Vier Außenkameras zeichnen alles auf, was sich vor der Haustür oder im Garten abspielt. Bewohner können sich so stets sicher fühlen – auch wenn sie nicht zu Hause sind. Im Notfall kann das System Nachbarn, die Polizei oder die Feuerwehr alarmieren.


Batteriespeicher Selbstversorgung mit dem Hauskraftwerk

Wer heute ein Haus bauen möchte, steht vor der Frage, wie er die Versorgung mit günstigem Strom langfristig sicherstellen kann. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ist dabei nur der erste Schritt, denn wenn die Sonne nicht scheint, ist der Hausbesitzer weiterhin auf Strom aus dem Netz angewiesen. Genau hier setzt das Hauskraftwerk E3/DC an: Es speichert erzeugten Solarstrom in einer integrierten Lithium-Ionen-Batterie und stellt ihn genau dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.

Auf diese Weise ermöglicht die innovative Technologie Haushalten, ihren Stromverbrauch in höherem Maße über die eigene Solarstromanlage zu decken. Dank der Optimierung des Eigenverbrauchs sinkt die Abhängigkeit von konventionellen Energieträgern. So kann sich etwa eine vierköpfige Familie abends, wenn die Sonne nicht mehr scheint, noch mehrere Stunden lang mit dem tagsüber erzeugten Solarstrom selbst versorgen.
DFH-Fertighaus-Holding-Hauskraftwerk

DFH Trendbarometer Forsa-Umfragen zum Hausbau

Zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa legen wir regelmäßig neue Umfragen zu Themen rund um den Hausbau und zur Nachhaltigkeit im Hausbau auf, die in der Presse stets ein großes Echo erfahren. Mit dem DFH Trendbarometer Hausbau möchten wir herausfinden, inwieweit die Vorteile des Fertigbaus in der Bevölkerung bekannt sind. Das DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit ermittelt das Bewusstsein der Deutschen für bestimmte Nachhaltigkeitsfaktoren im Hausbau.

DFH Trendbarometer 2016
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